17.03.2014 Bürger als Sensoren: Big Data, Apps & the City

Big Data und Mobile gehen zusammen und zwar gerade in einem Bereich, der manchmal nicht als der innovativste der Branche gesehen wird: in der öffentlichen Verwaltung.

Leider noch nicht in Deutschland – sondern in Boston, Massachusetts, USA. Der Bürgermeister von Boston hat eine App entwickeln lassen, die mobil und mit Hilfe von Analysetools dazu beiträgt, die Qualität der Straßen zu ermitteln und zu verbessern.

Die Street Bump-App wird vom Anwohner auf dem Smartphone oder Tablet installiert. Wenn sie aktiviert ist, erkennt der Beschleunigungssensor des Smartphones oder Tablets Erschütterungen und Bodenunebenheiten bei der Fahrt durch die Straßen der Stadt. Mit aktiviertem GPS werden diese Sensordaten an einen Server zur Analyse weitergeleitet. Die Analyse ermittelt, ob es sich tatsächlich um Straßenschäden handelt. In diesem Fall werden diese Daten an die Verwaltung weitergeleitet. Ein schönes Beispiel für sinnvolle Anwendungen, die Mobile Government und Big Data verbinden.

Dreh und Angelpunkt der Entwicklung ist übrigens nicht das Bostoner Rathaus, sondern die New Urban Mechanics – ein zivilgesellschaftlich getragener Innovations-Inkubator – also eine Einrichtung, die den Bürgern der Stadt innovative Dienste anbieten möchte.

Vermutlich brauchen auch deutsche Kommunen New Urban Mechanic – am deutschen Erfindergeist sollte das jedenfalls nicht scheitern.

Mehr zum Thema "Citizen-Centered Governance" gibt es hier .

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Julia Hagen

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