17.03.2015 Breitbandgipfel: „Wir stehen erst am Anfang intelligenter Netze“

Der Breitbandgipfel 2015 ist zu Ende, die Debatte geht weiter. Gestern hat der Minister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, mit einer Keynote zum zweiten Mal den Breitbandgipfel auf der CeBIT in Hannover eröffnet. Nach seinen Worten habe Deutschland bereits einen Versorgungsgrad von 92 Prozent mit LTE erreicht. Alleine 2014 habe der Breitbandausbau in Deutschland zweistellige Zuwachsraten verzeichnen können. Drei Aufgaben sieht der Minister im Zusammenhang mit Digitalisierung und Breitbandausbau: Wettbewerb, Vernetzung und schnelle Netze. „In einer Gesellschaft, die ihren Wohlstand auf Daten aufbaut, ist der Datenverzicht bzw. -sparsamkeit nicht das richtige Konzept“, so Dobrindt weiter.

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Die anschließende Paneldiskussion war mit Niek Jan Van Damme (Deutsche Telekom AG), Wilhelm Dresselhaus (Alcatel-Lucent Holding GmbH), Hermann Rodler (Nokia Networks ), Stefan Koetz (Ericsson GmbH) und Norbert Westfal (BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.) hochkarätig besetzt. Koetz fasste die Kernproblematik beim Breitbandausbau, im Grunde der Digitalisierung überhaupt, ganz gut zusammen: „Wir stehen erst am Anfang intelligenter Netze.“

Die Veranstaltung der Breitbandinitiative – bestehend aus BMVI, Bitkom und Initiative D21 – stand diesmal unter dem Motto „Innovation durch digitale Infrastrukturen“. Mein Eindruck: Es war eine gelungene Veranstaltung, die gut gefüllt war – vielleicht noch mehr als voriges Jahr – und auf der kompetent debattiert wurde.

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