07.03.2014 12 Thesen zur Zukunft von Cross-Channel-Commerce

Die folgenden 12 Thesen zu Cross-Channel-Commerce wurden von der AG E-Commerce des Bitkom verfasst. Mitgewirkt haben Vertreter von IT-, Handels- und Logistik-Unternehmen sowie des Handelsverband Deutschland (HDE) .

Cross-Channel-Commerce beschreibt die Verzahnung von mehreren Marketing-, Vertriebs- und After-Sales-Kanälen zu einem integrierten und nahtlosen Einkaufserlebnis für Kunden.Treiber der Cross-Channel-Entwicklung sind die Konsumenten, denen durch Technologie und Vernetzung eine nie da gewesene Preistransparenz, Informationsvielfalt und Convenience zur Verfügung stehen. Durch das Internet und die weite Verbreitung von Smartphones und Tablets hat bei vielen Kunden bereits ein Denken und Konsumieren in Cross-Channel-Konzepten eingesetzt. Die Chance des Handels liegt nun darin, diesen neuen Ansprüchen und Wünschen seiner Zielgruppen mit innovativen Angeboten und Lösungen zu begegnen.

Die hier beschriebenen Veränderungsprozesse im Handel werden auch mit Begriffen wie Omni-Channel-Commerce, No-Line-Commerce oder Everywhere-Commerce beschrieben. Da all diese Begriffe aus Sicht der Autoren nur unterschiedliche Aspekte des gleichen Phänomens betonen, haben wir uns dafür entschieden, durchgängig den Begriff Cross-Channel-Commerce zu verwenden.

Die Thesen beleuchten die Umbrüche im Handel und die Veränderungen im Konsumverhalten schlaglichtartig, stellen sie aber auch in einen größeren technologischen und wirtschaftlichen Zusammenhang.

Thesen

  1. Erfolgreicher Cross-Channel-Commerce verändert die DNA von Handelsunternehmen.
  2. Cross-Channel-Commerce gestaltet den urbanen Raum der Zukunft.
  3. Konsumenten wissen, was sie wollen; sie wissen, was möglich ist und fordern das von Handel und Logistik auch ein.
  4. Logistik ist wettbewerbsentscheidend für Cross-Channel-Konzepte.
  5. Sinnvoller Technologieeinsatz ist die Voraussetzung – aber klassische Handelstugenden wie guter Service und gutes Fulfilment sind im Cross-Channel-Commerce die wichtigsten Erfolgsfaktoren.
  6. Cross-Channel-Commerce macht den Handel wettbewerbsfähiger gegenüber Online-Strategien von Herstellern und Marken.
  7. Handelsunternehmen müssen ihre markenspezifischen Alleinstellungsmerkmale in jedem Kanal überzeugend umsetzen, um im Cross-Channel-Commerce erfolgreich zu sein.
  8. Die Durchdringung mit Mobile zwingt Händler zum Aufbau von Cross-Channel-Kompetenzen.
  9. Die Paketzustellung wird individualisiert.
  10. Cross-Channel-Commerce setzt auch Verbundgruppen zwischen alle Stühle.
  11. Nachhaltig erfolgreiche Cross-Channel-Konzepte erfordern ein ganzheitliches Management von Pre-Sales-, Sales- und After-Sales-Prozessen.
  12. Es gibt keine Blaupause für Cross-Channel-Commerce – Hersteller und Händler benötigen für Reaktionen auf disruptive Ereignisse flexible branchen- und produktspezifische Konzepte.

Das vollständige Thesenpapier mit einer Erläuterung zu jeder These erhalten Sie unten als Download.

Auf der CeBIT 2014 werden diese Thesen von den Autoren im Rahmen des eCommerceFORUM in Halle 6, Stand K18 vorgestellt:

  • Montag, 10. März 2014, 11:35 Uhr
  • Donnerstag, 13. März 2014, 13:35 Uhr

Wir freuen uns auf eine Diskussion der Thesen!

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