Verwaltung in der digitalen Stadt: was heutzutage bereits technologisch möglich wäre

In der digitalen Stadt erfolgt der Austausch mit der Verwaltung primär elektronisch – kaum jemand muss mehr „zum Amt“. Dafür sorgt ein persönliches digitales Bürgerkonto, mit dem jeder Bürger Zugriff auf seine Stammdaten, Dokumente und Bescheide hat.

Bei Bedarf sorgt ein intelligentes Terminmanagement für eine unmittelbare Zuteilung eines/r Sachbearbeiters/in. Bürokratie wird auch für Unternehmen erleichtert. Notwendige Unternehmensdaten werden automatisch an die Behörden übermittelt. Bürger und Unternehmen tragen keine Daten zur Verwaltung, die diese ohnehin schon hat (z.B. Geburtsurkunde), stattdessen tauschen Verwaltungen notwendige Nachweise durch intelligente Registerabfragen selbstständig untereinander aus.

Die Stadtverwaltung hat jederzeit ein Echtzeitbild über ihre Verwaltungsvorgänge, kann Ressourcen besser planen und macht nicht-vertrauliche Daten der Allgemeinheit zugänglich und visualisiert sie gegebenenfalls.

Mobiles Arbeiten wird auch für Verwaltungsangestellte zur Normalität und erhöht so die Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit.

Zur Umsetzung eignen sich zum Beispiel folgende Lösungen:

  • Zahlungsabwicklung online, mobiler point-of-sale “auf dem Amt direkt beim Beamten“
  • Digitales Bürgeramt
  • Transparenzportal
  • Zentrale Anmeldeplattform für Kindergärten und Schulen
  • Digitaler Einkauf/Beschaffung
  • 3D Plattform der Stadt
  • Bürgerbeteiligungsportal zur Partizipation der Einwohner bei der Stadtentwicklung, Bauprojekten oder beim Bürgerhaushalt

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