Gesundheit in der digitalen Stadt: was heutzutage bereits technologisch möglich wäre

In der digitalen Stadt ist Gesundheit ein wichtiger Faktor für Lebensqualität. Dies gilt sowohl für den medizinischen Bereich als auch für die Pflege – insbesondere vor dem Hintergrund des soziodemographischen Wandels.

Patienten sollen schnell, unkompliziert und rund um die Uhr Zugang zu gesundheitlichen Diensten oder Medikamenten bekommen. Stundenlanges Sitzen im Wartezimmer, die seltenen Hausbesuche oder lange Wege haben ein Ende – die Rundumversorgung zu Hause ist endlich möglich. Über Videosprechstunden kann jeder schnell und unkompliziert seinen Arzt konsultieren, ob akut, für die Therapiebegleitung oder das Monitoring. Patienten behalten zu jeder Zeit die Hoheit über ihre digitalisierten Daten.

Arztrezepte können direkt von der Praxis aus an die Apotheke übermittelt. Von dort kann das Medikament über einen Lieferservice direkt zum Patienten gebracht werden.

In den nächsten Jahren wird aufgrund des soziodemographischen Wandels der Pflegebedarf signifikant ansteigen. Durch intelligente assistive Lösungen in Wohnungen – in Verbindung mit ambulanten Pflegedienstleistungen – kann die auftretende personelle und wirtschaftliche Lücke geschlossen werden.

Zur Umsetzung eignen sich zum Beispiel folgende Lösungen:

  • Videosprechstunde
  • Elektronische Patientenakte
  • Elektronisches Rezept / qualifizierte elektronische Signatur
  • Bargeldlos zahlen im Krankenhaus, beim Arzt in der Apotheke (mobile, Gesundheitskarte mit Zahlfunktion)
  • Bodensensorik zur Sturzerkennung und assistive Technologien in Wohnungen zur Unterstützung von Pflegeprozessen.
  • Arzneimittelautomat mit Rezeptscanner
  • Intelligente, nachrüstbare Hausassistenten für ältere Menschen
  • Telemedizin auch auf Smartphones und Tablets
  • Innenraum Navigation zu Behandlungsstationen und –zimmern
  • Personalisierte Medizin Apps

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