Energie & Umwelt in der digitalen Stadt: was heutzutage bereits technologisch möglich wäre

In der digitalen Stadt ist die Energie erneuerbar und die Luft sauber. Die Bürger beziehen ihren Strom aus den eigenen Wind- und Solar-Anlagen in der Nachbarschaft und der Autoverkehr ist elektrisch.

Geräte und Heizungen passen ihren Verbrauch automatisch an die Energieproduktion der eigenen oder benachbarten Solaranlage an. Überschüssiger Strom wird in gemeinsam genutzten Batterien zwischengespeichert und bei Bedarf abgerufen.

Elektromobile finden Lademöglichkeiten auf Parkplätzen und an Laternen. Sie orchestrieren ihre Ladevorgänge untereinander im Schwarm, so dass das Stromnetz auch bei 100% Erneuerbaren kaum ausgebaut werden muss.

Die Beleuchtung im öffentlichen Raum ist zwecks effizienter Auslastung digitalisiert. Die Digitale Stadt hat volle Echtzeit-Transparenz über die lokalen Umwelt-Daten. Saubere Luft und saubere Gewässer tragen zur Lebensqualität der Bürger bei.

Intelligente Müllfahrzeuge wissen vorher via Sensorik, welche Müllcontainer geleert werden müssen und können die Routen viel effizienter planen und leere Container nicht ansteuern.

Zur Umsetzung eignen sich zum Beispiel folgende Lösungen:

  • Energie-Austausch-Plattform / Peer-2-Peer-Energie-Plattform (SaaS) zur Interaktion von Kunden und Erzeugern aus Wind und Solar
  • Batteriespeicher
  • Elektromobil-Ladeinfrastruktur in/an Straßenlaternen, inkl. Sensorik zur Verkehrsoptimierung und intelligentem Beleuchtungsmanagement
  • Energiemanagement
  • Predictive Analytics
  • Smart Environment (Sensordaten über Wasser- und Luftqualität, Wetterprognosen, Unwetter-Frühwarnsysteme)
  • Smart Waste

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