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02.10.2018 | Studie Wirtschaftsschutzstudie 2018

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Wir tasten uns gerade in eine neue digitale Ära vor. Allgegenwärtige Konnektivität ist ihr Hauptmerkmal. Intelligente Heizkörper, Kühlschränke und Lampen im Smart-Home-Bereich, vernetzte Autos auf der Straße oder die intelligente Fabrik in der Industrie 4.0: Immer mehr Geräte sind internetfähig. Die Digitalisierung all unserer Lebensbereiche bringt Vorteile für Konsumenten und Chancen für die Wirtschaft. Verbraucher können mehr Lebenskomfort genießen, da sie Zeit und Kosten sparen. Die deutsche und europäische Wirtschaft hat die Chance, das neueste Kapitel der digitalen Transformation mitzugestalten.

Aber nicht nur Verbraucher und Unternehmen profitieren von Vernetzung und Digitalisierung. Vereinfachte Prozesse ermöglichen es auch Kriminellen, Angriffe auf digitale Systeme und Geräte effektiver und erfolgreicher zu gestalten. Cyber-Kriminalität wird dadurch immer lukrativer. Deshalb haben Cyberkriminelle einen finanziellen Anreiz, mehr Brainpower in die Entwicklung von raffinierten Hacking-Methoden zu investieren. Dabei haben Hacker ganz unterschiedliche Motive: Daten werden angegriffen, um das Know-how der Industrie abzuschöpfen oder um Unternehmen durch Erpressungstrojaner zur Auszahlung von Geldsummen zu bewegen. Eindringlinge können gehackte Geräte aber auch dazu missbrauchen, um z. B. DDoS-Angriffe gegen die Internet-Infrastruktur durchzuführen. Somit gerät auch die kritische Infrastruktur in die Schusslinie von Cyberkriminellen. Spektakuläre und medial präsente Fälle, wie beispielsweise WannaCry und NotPetya, sind nur die Spitze des Eisbergs. Unternehmen sowie Behörden und staatliche Einrichtungen werden Opfer von Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl und das nahezu täglich.

Der Digitalverband Bitkom untersucht mit der vorliegenden Studie nun zum dritten Mal nach 2016 wie es um die deutsche Industrie beim Thema Wirtschaftsschutz bestellt ist. Welche Unternehmen sind von Spionage, Sabotage und Datendiebstahl betroffen? Wer sind die mutmaßlichen Täter? Und schützt sich die Wirtschaft heute schon ausreichend? Außerdem wurde auch die Höhe der verursachten Schäden ermittelt.

Ansprechpartner

  • Teresa Ritter
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