SerCHo ist ein BMWi-Förderprojekt im Themengebiet Heimvernetzung („E-Home") und verfolgt das Ziel, durch die Entwicklung innovativer und personalisierter Dienste neue Möglichkeiten zur Steigerung der Lebensqualität zu schaffen. Im Ergebnis soll u.a. die Selbstbestimmung der Nutzer im Umgang mit Informationen und Angeboten deutlich erhöht werden.
Sercho kocht und speichert Anrufe, steuert die Temperatur und gibt Auskunft über den Energieverbrauch. Ansonsten hält er sich dezent im Hintergrund – wie sein Vorgänger James. Anders als der Inbegriff aller Butler ist Sercho jedoch nicht aus Fleisch und Blut,. Der Name steht für Service Centric Home: Die Haushaltshilfe der Zukunft ist ein Computer. In einer Berliner Musterwohnung testen Wissenschaftler und Unternehmen, wie sich mit Hightech die Lebensqualität steigern lässt. Der öffentliche Showroom ist ein Eldorado für Haushaltsmuffel, hier demonstriert Sercho seine Klasse. Als „4-Sterne-Kochassistenz" kennt er Zutaten, Zubereitungsweisen undGarzeiten unzähliger Gerichte, steuert die Küchengeräte. und unterstützt bei der der Erstellung des Einkaufszettels, damit auch nichts beim Einkauf vergessen wird. Digitale Technik macht die intelligente Verschaltungvon Haushaltsgeräten und Internet, von Heizungen und Unterhaltungselektronik möglich. Die Bedienung ist kinderleicht und erfolgt intuitiv über eine Kombination von Sprachkommandos und multimedialer Wiedergabe über einen Bildschirm. Sercho liest die Wünsche seines Dienstherrn quasi von den Augen ab – ganz wie der alte James.
BITKOM ist assoziierter Projektpartner von SerCHo. Das geförderte Konsortium besteht aus den Partnern Alcatel-Lucent Deutschland AG, Cycos AG, DAI-Labor, Deutsche Telekom Laboratories, ProSyst Software GmbH, SevenSenses GmbH und Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG . Darüber hinaus ist WIK-Consult im Projekt tätig.