Um Public Private Partnerships (PPP) in Deutschland weiterzuentwickeln, plant der Bund unter Beteiligung von Ländern und Kommunen im Laufe des Jahres die Gründung einer Beratungsgesellschaft (Partnerschaften Deutschland).
Der Geschäftszweck der Partnerschaften Deutschland ist die Beratung der öffentlichen Hand bei der Planung und Durchführung von Projekten im Rahmen von PPPs. Die Partnerschaften Deutschland wird mit einem Eigenkapital von 20 Millionen Euro ausgestattet, das zu 50,1 Prozent von der öffentlichen Hand gehalten werden soll - die verbleibenden 49,9 Prozent werden von einer privaten Beteiligungsgesellschaft gehalten. Die Geschäftsanteile an der privaten Beteiligungsgesellschaft werden im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens veräußert.
Pro Branche (Finanzwirtschaft, Bauwirtschaft, Technische Infrastruktur/Anlagenbau/IT, Facility-Management/Betreiber, Beratungsleistungen) werden Lose zu einem Fünftel des Gesellschaftsanteils vergeben. Partnerschaften Deutschland bittet interessierte Unternehmen, bis zum 10. März folgenden Fragebogen zu beantworten: http://www.partnerschaftendeutschland.de/downloads/Markterkundung_Fragebogen.pdf.
BITKOM setzt sich seit mehreren Jahren dafür ein, dass private Beteiligungsformen auch im Rahmen von öffentlichen IT-Projekten genutzt werden. Der BITKOM-Leitfaden „Public Privat Partnership und ITK-Outsourcing“ (Stand: September 2006) steht auf der Webseite http://www.bitkom.org/de/themen_gremien/37217_28166.aspx zum Download zur Verfügung.
Weitere Informationen: http://www.partnerschaftendeutschland.de/downloads/BMF_PDG_Markterkundung.pdf http://www.partnerschaftendeutschland.de/downloads/Markterkundung_Fragebogen.pdf.