Kundenschutz

Kinder und Jugendliche gehen verantwortungsbewusst mit Handy um

  • Schufa-Studie unter Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin untersucht Konsumverhalten der 10- bis 17-Jährigen
  • Vier Fünftel nutzen Prepaid-Karte
  • Bedeutung des Handys als Verschuldungsursache bei unter einem halben Prozent

Die Ausgaben der 10- bis 17-Jährigen für Telekommunikation geben „absolut und vom Anteil an den Einnahmen her gesehen kaum Grund zur Besorgnis, dass sich Kinder und Jugendliche über ihre Handyausgaben verschulden könnten.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Jugendforschung im Auftrag der Schufa im Rahmen des Schufa-Schuldenkompass. Die wissenschaftliche Leitung lag bei dem renommierten Jugendkonsumforscher Prof. Dr. Elmar Lange. Die Bundesministerin für Familie, Sport, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, hat die Schirmherrschaft übernommen. BITKOM hatte sich an der Studie als Kooperationspartner beteiligt, um zu erfahren, auf welchen Bereichen die Unternehmen ihr Engagement im Jugendschutz möglicherweise noch verbessern können. Die Studie zeigte aber, dass die meisten Eltern die von den Unternehmen angebotenen Instrumente zur Kostenkontrolle wie Sperrung teurer Rufnummern oder Vorgabe eines festen Monatsbudgets bereits kennen und auch akzeptieren. Vier Fünftel von ihnen nutzen eine Prepaid-Karte, um die Handykosten ihrer Sprösslinge im Griff zu halten. Insgesamt hatten sechs Prozent der untersuchten Kinder und Jugendlichen Schulden. Bei weniger als einem halben Prozent der 10- bis 17-Jährigen war allerdings das Handy der Grund für Geldprobleme.

Endbericht und Zusammenfassungen der Studie sowie die Pressemitteilung der Schufa stehen hier zum Download bereit.