US-Fachmarktketten reagieren mit einer Ausweitung ihrer Internetpräsenz aber auch mit einer deutlichen Verbesserung des Serviceangebotes
Über 18 Prozent der Kunden in den USA kaufen ihre Flachbildfernseher inzwischen online (Stand März 2008). Nur noch 40 Prozent der Käufer erwerben ihr Gerät in einer herkömmlichen (stationären) Fachmarkt- oder Fachgeschäftskette. Die restlichen Verbraucher wählen übrige Vertriebsformen wie SB-Warenhäuser, Discounter, Postenverkäufer etc. aus. Dies berichtet das Marktforschungsinstitut ISuppli. Unabhängig von der Einkaufsquelle wird das Internet fast immer zum Preisvergleich vor dem Kauf genutzt. 59,6 Prozent der Verbraucher mit einem Jahreseinkommen unter 25.000 $ gaben an, ihre Einkaufsquelle vor allem nach dem Preis ausgewählt zu haben. Bei den einkommensstarken Verbrauchergruppen (100.000 – 149.000 $) ist der Preiskäuferanteil sogar noch höher (63,1%). Auf der Skala der US-Kundenpräferenzen folgen danach Auswahl, Erreichbarkeit, Service und Beratung. Herkömmliche Fachmarktketten reagieren mit einer Doppelstrategie auf diese Entwicklung: Einerseits weiten auch sie ihre Präsenz im Internet aus, andererseits investieren sie mehr denn je in einen exzellenten Kundenservice. Dies betrifft vor allem nachgelagerte Serviceleistungen wie die schlüsselfertige Installation und die Vernetzung von klassischen CE- bzw. konsumorientierten ITK-Produkten.
Der BITKOM Arbeitskreis Technical Service & Repair wird das Thema aufgreifen und sich mit der Bedeutung und Entwicklung der Installerleistungen auf dem deutschen Markt verstärkt auseinandersetzen.