Gartner Research: Geschäftsmodelle und IT-Strukturen werden in Zukunft deutlich rascher verändern
Die Resonanz auf die Veranstaltung von BITKOM und Gartner am Eröffnungstag der CeBIT war groß: über 50 Führungskräfte hörten Peter Sondergaards spannende Thesen: Von der zunehmend fortgeschrittenen Ausstattung der privaten Haushalte mit ITK-Produkten gehen inzwischen massive Rückkoppelungen auf die Geschäftsmodelle, das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und auch die IT-Infrastruktur der Unternehmen aus. Die größten Umwälzungen stoßen derzeit das Web 2.0, die Technologien der Consumer Electronic (einschl. privater PCs und TK Produkten) und die virtuellen Communities aus. Die Hauptbusinesstrends sieht Sondergaard im „Micro-Business“, dem Zwang zur proaktiven Transparenz und den Wandel von Produkten zu „Services“. Den im Umgang mit ITK-Produkten versierten Verbraucher bezeichnet Gartner als „Digital Native“ und weist darauf hin, dass dies keineswegs nur eine junge Zielgruppe betrifft. In Zukunft wird es immer schwieriger für Unternehmen werden, Ihre interne und externe Umgebung zu kontrollieren. Auch nach den Erfahrungen des BITKOM organisiert die im Web 2.0 vernetzte Generation sich selbst, baut Gemeinschaften außerhalb der Unternehmen, zwingt Unternehmen, Ihre IT-Infrastruktur und Produktwelten sowie Servicestrukturen den Wünschen der Arbeitnehmer anzupassen. Umgekehrt können Unternehmen, die sich frühzeitig auf die neuen Trends einstellen, von der „Schwarmintelligenz“ der Verbraucher profitieren.
Weitere Informationen: Gartner Präsentation als PDF-Download rechts im Servicebereich abrufbar.