Brüssel, 03.07.2007
AIs große Resonanz bei Vertretern der europäischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung stieß der diesjährige BITKOM-Empfang in Brüssel. BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn, der die Abendveranstaltung das dritte Jahr in Folge eröffnete, wies in seiner Eröffnungsansprache auf die gestiegene Bedeutung besserer Rechtsetzung für die deutsche ITK-Wirtschaft hin.
Kommissionsvizepräsident Verheugen, der an diesem Abend die Keynote hielt, adressierte in seiner Ansprache eine Reihe von Problemen, denen sich nicht zuletzt die deutsche IT-Wirtschaft als größter europäischer Einzelmarkt ausgesetzt sieht. Lösungsansätze auf europäischer Ebene wurden der Europäischen Kommission durch eine hochrangige Gruppe von ITK-Experten im letzten Jahr unterbreitet. Dessen ungeachtet – und hier stimmte der Kommissar mit Vizepräsident Bonn überein – müssten die gemeinsamen Anstrengungen auf zahlreichen Gebieten verstärkt werden. Dazu zählten Patente, die Stärkung des Binnenmarkts, die Entwicklung unternehmerischer Fähigkeiten oder auch der Ausbau technologischer Führungsfähigkeit durch öffentliche Auftragsvergabe.
Darüber hinaus verwies Verheugen auf eine Reihe von Themen, zu denen die wirkungsvolle Positionierung der deutschen ITK-Wirtschaft in Brüssel gefordert sein wird: Frequenzverwaltung, regulatorische Fragen im Kontext der Telekommunikations-Review etc.
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