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Fälschungssicherheit von Arzneimitteln

Die Anzahl illegaler Importe von Arzneimitteln und die Menge beschlagnahmter gefälschter Medikamente hat in den letzten Jahren weltweit zugenommen. Gefälschte Medikamente gefährden Patienten und bringen Umsatzeinbußen für die pharmazeutische Industrie. Die Europäische Kommission hat sich daher für die bindende Einführung von Maßnahmen zur Steigerung der Fälschungssicherheit von Medikamenten ausgesprochen (Entwurf zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG).
Der BITKOM-Arbeitskreis Pharma & Chemical Services begleitet den Konsultationsprozess. Eine technologieneutrale Herangehensweise, eine lieferkettenübergreifende Verpflichtung zur Nutzung von Sicherheitsmerkmalen und eine sichere Nachverfolgbarkeit von medizinischen Produkten auch nach einer eventuellen Um-Verpackung stehen im Fokus der Arbeit. Dabei genügt nach Ansicht des Arbeitskreises nicht die Nutzung eines Sicherheitsmerkmals auf jeder einzelnen Medikamentenpackung, die erforderliche Nachverfolgbarkeit kann nur durch die Kombination mehrerer Sicherheitstechnologien erfolgen.


Der Arbeitskreis Pharma & Chemical Services behandelt das Thema Arzneimittelfälschungssicherheit auch zukünftig in der Projektgruppe „Produktintegrität und Fälschungssicherheit“. An der Mitarbeit interessierte Mitglieder können sich bei Annika Groth (a.groth@bitkom.org) melden.

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Ansprechpartner

Michael Barth
m.barth@bitkom.org
 
Tel.: 030.27576-102
Fax: 030.27576-409

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