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Umsatz mit Musik-Downloads jetzt über 150 Millionen Euro

Berlin, 20. Februar 2011 - Musik aus dem Internet ist gefragt wie noch nie: 2010 haben sich die Deutschen Songs und Musikalben für 151 Millionen Euro auf ihre PCs heruntergeladen, 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Das gab der Hightech-Verband BITKOM bekannt. „Der Markt für Musik-Downloads ist erneut um mehr als ein Drittel gewachsen“, so BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Immer mehr Musikfans wählen ihre Lieblingstitel bequem am PC aus. Der Höhenflug wird andauern – dank schneller Internet-Zugänge und attraktiver Preise. Wir rechnen auch 2011 mit einem starken Plus.“ Basis der Angaben ist eine repräsentative Erhebung des Instituts GfK für den BITKOM.

Auch die Stückzahlen sind im vergangenen Jahr gestiegen: 69 Millionen Mal haben die Deutschen einen Song oder ein Album online gekauft und heruntergeladen. Das ist ein Plus von 34 Prozent gegenüber 2009 und doppelt so viel wie 2007. Die Mehrheit der Kunden sind nach wie vor Männer – doch der Frauenanteil ist von 37 auf 40 Prozent gestiegen. 55 Prozent aller Käufer sind älter als 29 Jahre. „Bezahlte Musik-Downloads sind gerade in mittleren und höheren Altersgruppen populär“, so Berg.

Einzelsongs kosten im Download durchschnittlich 1,06 Euro. Die Preise sind über die Jahre kontinuierlich gesunken. Derzeit kommen immer mehr mobile Geräte für Downloads zum Einsatz. Handys und Smart¬phones mit UMTS-Standard übertragen schon in vielen Regionen Daten mit DSL-Geschwindigkeit. Dieses Jahr startet der UMTS-Nachfolger LTE und bietet noch schnellere Verbindungen. Nicht nur Downloads, auch Streaming-Dienste profitieren von dem Geschwindigkeitszuwachs. Bei diesen Diensten werden Lieder oder Filme in Echtzeit übertragen, aber nicht dauerhaft auf den Geräten der Nutzer gespeichert. BITKOM zufolge werden auch Tablet-PCs den Markt für mobile Downloads antreiben. Berg: „Tablet-PCs sind überall sofort startbereit und haben große, benutzerfreundliche Bildschirme. Sie sind ideal für Downloads nicht nur von Musik, sondern auch von Filmen.“

Zur Methodik: Die Daten basieren auf einer repräsentativen Verbraucher-befragung von GfK Panel Services Deutschland. Berücksichtigt wurden Musik-Downloads auf PCs. Für Musik-Downloads auf Handys gibt der BITKOM im Frühjahr neue Marktdaten bekannt.
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