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Neun Millionen Deutsche wollen neue Videospiele kaufen

Berlin, 22. April 2010 - Über neun Millionen Deutsche wollen sich dieses Jahr neue Videospiel-Software kaufen. Rund 3,8 Millionen planen darüber hinaus, eine neue Spielekonsole anzuschaffen oder zu verschenken. Dies ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Bei voller Ausschöpfung dieses Potenzials würde sich der Konsolen-Markt weitgehend stabilisieren“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. 2009 sank der Absatz auf 3,85 Millionen Stück. 2008 lag er noch bei 4,57 Millionen.

Auch Ältere finden immer mehr Gefallen an digitalen Spielen. Immerhin jeder zehnte zwischen 50 und 64 Jahren möchte in diesem Jahr Games-Software erwerben. Gleichwohl gilt: Die Hauptnachfrage im Gaming-Markt kommt von Jugendlichen. Jeder dritte Teenager möchte sich Software kaufen, jeder vierte eine Konsole.

Bemerkenswert wird es bei der Unterscheidung nach Berufsgruppen. So will jede vierte Hausfrau (oder Hausmann) neue Spielesoftware kaufen. Höher ist nur der Anteil bei Schülern und Studenten mit 28 Prozent. Beamte finden dagegen mit nur sieben Prozent von allen Berufsgruppen am wenigsten Gefallen an digitalen Spielen.

Spielkonsolen sind mittlerweile Multifunktionsgeräte. Sie können zum Lernen, für Filme oder als Internetzugang verwendet werden. 2009 lag der Gesamtumsatz mit Konsolen in Deutschland bei 793 Millionen Euro. Insgesamt setzte die Gaming-Branche laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) rund 2,7 Milliarden Euro um.

Methodik: Forsa befragte 1.003 Personen ab 14 Jahren per Telefon. Die Zahlen zum Umsatz und Absatz der vegangenen Jahre stammen, so weit nicht anders ausgewiesen, vom European Information Technology Observatory (EITO).

 

 

 

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