Die Software-Entwicklung ist schon seit geraumer Zeit kein Handwerk mehr. Bereits seit gut zwanzig Jahren versucht die Branche, neue Technologien und Systemarchitekturen mit geeigneten Software Engineering Methoden zu erstellen und über mehrere Jahre zu warten und dem Bedarf anzupassen. Globaler Wettbewerb insbesondere im Bereich der Entwicklung erhöht den Druck auf Entwicklungsabteilungen. Effizienzsteigerung ohne Qualitätsverlust bei immer kürzeren Entwicklungszyklen in der Software-Entwicklung wird vom Management und den Kunden gefordert.
Von der Industriealisierung der Software-Entwicklung ist immer häufiger die Rede. An das jeweilige Projekt angepasste Vorgehensmodelle oder agile Methoden, unterstützt durch geeignete Werkzeuge und Entwicklungsumgebungen, stehen zur Verfügung. Die Umstellung auf neues Vorgehen und die Auswahl der geeigneten Methoden und Tools muss wohl überlegt sein. Beispielsweise verstehen Kunden das gewählte Vorgehensmodell nicht immer auf Anhieb oder die Werkzeuge für die verschiedenen Projektphasen verursachen Informationsverluste durch mangelnde Interoperabilität.
Gerade bei der Software-Entwicklung sind praktische Projekterfahrungen der zentrale Treiber zur Verbesserung von Methoden und Werkzeugen. Der Arbeitskreis Software Development Processes & Tool dient als Plattform für den Erfahrungsaustausch rund um aktuelle Trends in Software-Entwicklungs-Prozessen und dazu passenden Tool-Chains zur Unterstützung neuer Methoden. Der Arbeitskreis bietet eine einzigartige Plattform zum regelmäßigen Austausch zwischen Anbietern und Anwendern.
Zur Zielgruppe gehören Methoden-Experten, Prozess-Verantwortliche, Entwicklungsleiter, Tool-Anbieter sowie Vertreter aus der Forschung.
Link zur Gremienseite des AK Software Development Processes & Tools: www.bitkom.org/gremien/SDP_T