Anlässlich des Microsoft Software Strategie Summits am 24. April in Köln referierte Heinz-Paul Bonn, in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des BITKOM e.V., über die Entwicklungen und Perspektiven des Softwaremarktes. In seinem Vortrag zeigte er die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf das IT-Angebot auf, das insbesondere stärker auf Services im Sinne klassischer Dienstleistungen, vermehrt aber auch im Sinne technischer Dienste aus dem Internet aufbaut.
Cloud Computing hat nach Ansicht von Heinz-Paul Bonn das Potenzial, die erheblichen Kosten bei der Nutzbarmachung von IT-Systemen (sogenannte Deployment-Kosten) erheblich zu senken und damit insgesamt die Nutzungsaufwändungen zu reduzieren (TCO – Total Cost of Ownership). Laut aktuellen Studien liegen die Kosten, die die Erhaltung und Pflege bestehender Softwarearchitekturen verursachen bei einem Drittel bis vier Fünfteln des zur Verfügung stehenden IT-Budgets der betreffenden Unternehmen. Das heißt: zum Teil wird mehr für Instandhaltung und Service ausgegeben denn für Neuanschaffungen.
„Der klassische Anwendungsmarkt wird sich weg von der Software hin zu den Geschäftsprozessen entwickeln“, ist sich Heinz-Paul Bonn sicher. Software und der dazugehörige Service werden näher am Kunden und seinen Bedürfnissen entwickelt werden. Dabei spielt die Verfügbarkeit dieser Angebote die entscheidende Rolle. Die Infrastruktur, die Verfügbarkeit zu jeder Zeit an jedem Ort sicherstellen kann, ist das Cloud Computing. Schon jetzt ist erkennbar, dass die Zurückhaltung gegenüber on Demand-Angeboten schrumpft. „Cloud Computing hat das Potenzial eines der nicht eingelösten Versprechen der Informationstechnologie endlich einzulösen: das Effizienzversprechen!“ meint der Vizepräsident des BITKOM zu diesem Trend.
Lesen Sie die ganze Rede vom 24. April. Die Rede steht Ihnen unterhalb des Artikels als Download zur Verfügung.