Bildung ist das zentrale Thema für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen ITK-Wirtschaft. Bei rund 843.000 ITK-Beschäftigten sind die Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Internetdiensten zweitgrößter Arbeitgeber in der deutschen Industrie - hinter dem Maschinenbau. Aktuell gibt es rund 28.000 offene Stellen für IT-Experten in Deutschland (Stand: Oktober 2010).
Für die ITK-Branche geht es darum, mehr Jugendliche für technische oder naturwissenschaftliche Themen zu interessieren. Der Stellenwert von technischen und naturwissenschaftlichen Themen als Teil der Allgemeinbildung muss ebenso erhöht werden wie die Effizienz der Ausbildung – z.B. durch niedrigere Abbrecherquoten an den Hochschulen. Erfahrene Fachkräfte sollen länger im Arbeits- und Innovationsprozess bleiben.
Schulische Bildung: 1/3 der Stundentafel für MINT-Fächer, bessere Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte! Der BITKOM engagiert sich für eine bessere schulische Bildung. „erlebe it“ ist die Nachwuchsinitiative der ITK-Branche.
Berufliche Bildung: Erfolgsmodell braucht Entwicklungschancen und Durchlässigkeit. Das Projekt KIBNET hat sich maßgeblich auf die Ausbildung in den IT-Berufen und das neue System der IT-Weiterbildung (APO IT) konzentriert.
Hochschulen: Praxisbezug ist Trumpf – Mehr Absolventen werden benötigt
Weiterbildung und Lifelong Learning: Personalentwicklung als strategischer Prozess.
Gefördert durch das BMBF entwickelt der BITKOM neue Personalentwicklungs-konzepte, Berufsrollen und Bildungskonzepte für erfahrene Fachkräfte im Rahmen des Projektes
„IT 50plus“.