|||

Übersichtstext und Präsentation

Umsatz mit mobilen Navigationsgeräten klettert 2007 erstmals auf 1 Milliarde Euro

In Deutschland werden 2007 voraussichtlich 3,2 Millionen mobile Navigationsgeräte verkauft – nach 2 Millionen in 2006 und 0,5 Millionen in 2005. Der Umsatz steigt damit im laufenden Jahr auf 992 Millionen Euro. Deutschland etabliert sich damit als größter Markt in Westeuropa. Nirgendwo werden so viele mobile Navigationsgeräte gekauft wie hier zu Lande. Erst mit deutlichem Abstand folgen Großbritannien und Frankreich.

Erneut werden in diesem Jahr die mobilen Navigationsgeräte in Deutschland deutlich günstiger. Gleichzeitig verfügen die Geräte über immer mehr Zusatzfunktionen – etwa einem MP3-Player, mit dem sich Musik abspielen lässt. Auch die Intelligenz der Navigationsgeräte macht große Fortschritte. Viele Modelle empfangen inzwischen Daten zur aktuellen Verkehrslage über so genannte TMC-Dienste. Sie fließen in die Routenempfehlung ein und helfen, Behinderungen wie Staus automatisch zu umfahren. Konnten 2005 hier zu Lande erst 42 Prozent aller neuen Navigationsgeräte aktuelle Verkehrsinformationen verarbeiten, so waren es 2006 bereits 74 Prozent.

Mobile Navigation wirkt sich nachhaltig aus: Staus schaden der Umwelt. Hinzu kommen volkswirtschaftliche Verluste. Sie belaufen sich allein in Deutschland auf etwa 100 Milliarden Euro pro Jahr – auf Grund von Zeitverlust, zusätzlichen Schadstoffemissionen und Unfällen.

 

Downloads zum Thema stehen Ihnen rechts im Servicebereich zur Verfügung.

Downloads zum Artikel
zurück zur Übersicht Weiterempfehlen: Drucken
Ansprechpartner

Bernd Klusmann
b.klusmann@bitkom.org
 
Tel.: 030.27576-457
Fax: 030.27576-400

© 2012, BITKOM - Nutzungsbedingungen für Inhalte der BITKOM-Internetseite