Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) wurde im Rahmen der Selbstverpflichtung der Mobilfunktbetreiber initiiert und zu gleichen Teilen vom Bundesumweltministerium (BMU) und den Mobilfunkbetreibern mit insgesamt 17 Mio. € gefördert. Trotz dieser anteiligen Finanzierung hatten die Mobilfunkbetreiber kein Mitspracherecht bei der Auswahl der Forschungsprojekte oder bei der Auswertung der Forschungsergebnisse; die Koordination und Umsetzung erfolgte durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).
Die Bewertung der Ergebnisse des DMF durch das BfS und durch die Strahlenschutzkommission (SSK) wurden der Öffentlichkeit im Juni 2008 vorgestellt. Es konnte festgestellt werden, dass trotz zunehmender Technisierung die Exposition der Bevölkerung im Alltag weit unterhalb der Grenzwerte blieb. Die früheren Hinweise auf gesundheitsrelevante Wirkungen hochfrequenter Felder konnten nicht bestätigt werden. Dies betrifft insbesondere die vermuteten Einflüsse auf den Schlaf, die Hirnleistung, die Blut-Hirn-Schranke, die Fortpflanzung oder die Verursachung von Krebserkrankungen, Tinnitus oder Kopfschmerzen. Es wurden auch keine neuen Hinweise für mögliche gesundheitsrelevante Wirkungen gefunden. Insbesondere auch keine nichtthermischen Wirkmechanismen.
Detaillierte Informationen zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm und den einzelnen Forschungsprojekten, sind im Internetportal des Programms zu finden:
http://www.emf-forschungsprogramm.de