|||

IT im Bundestaat: FDP fordert bessere Steuerung und weniger staatliche Eigenentwicklungen (10/08)

Die Bundestagsfraktion der FDP hat in einem Antrag Positionen zur besseren IT-Steuerung zwischen den Verwaltungen auf Bundes-, Länder- und Kommunenebene gefordert. Zwar solle jede Ebene auch nach der Föderalismusreform II über Auswahl, Entwicklung und Beschaffung ihrer Systeme eigenständig entscheiden, doch müsse die Kompatibilität verbessert werden.

Im Einzelnen wird ein professionelles Management von Großprojekten, eine effektive Umsetzungsorganisation und eine klare Regelung der Verantwortlichkeiten gefordert.
Zudem soll das Konzept für die Bündelung der IT-Organisation des Bundes überarbeitet werden und die Rolle des Bundes-CIO, eines Chief Information Officers, als zentralem Verantwortlichen der Bundesregierung gegenüber den Ressorts gestärkt werden.

Schließlich betont der Antrag, dass teure, langwierige und oft nicht mit anderen Verwaltungseinheiten kompatible Eigenentwicklungen im Softwarebereich zu unterlassen seien. Statt dessen müssen Systeme auf dem Markt eingekauft werden, die dann auch den Austausch von Daten zwischen den einzelnen Verwaltungseinheiten ermöglichen.

Hintergrundpapier von BITKOM zu diesem Themenkomplex finden sich unter http://www.bitkom.org/de/themen_gremien/37225_50359.aspx (zu staatlichen Eigenentwicklungen) http://www.bitkom.org/de/themen_gremien/37225_49745.aspx (zum CIO). Den Text des Antrags ist im Internet unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610323.pdf verfügbar.

  Weiterempfehlen: Drucken
Ansprechpartner

Dr. Pablo Mentzinis
p.mentzinis@bitkom.org
 
Tel.: 030.27576-130
Fax: 030.27576-51-130

Alle Artikel zum Thema
© 2013, BITKOM - Nutzungsbedingungen für Inhalte der BITKOM-Internetseite