- BITKOM begrüßt wirtschaftliche Potenzial von RFID (Radio Frequency Identification)
Die „Funk-Erkennung“ (Radio Frequency Identification - RFID) ist eine Technik, die berührungslos Daten überträgt. Integriert in flache Mikrochips, die auf Waren oder Verpackungen angebracht werden, kommt sie insbesondere bei der Erkennung von Produkten zum Einsatz. Mittelfristig könnte sie den auf nahezu allen Artikeln angebrachten Strichcode ablösen. Im Gegensatz zum Strichcode können die RFID-Chips mehr Daten speichern und über eine größere Entfernung „gelesen“ werden.
Marktforscher schätzen das Marktvolumen für RFID-Chips in Europa allein im Groß- und Einzelhandel auf rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2008. Darin noch nicht enthalten sind die indirekten wirtschaftlichen Impulse, zum Beispiel durch die Entwicklung neuer Systeme für die Datensammlung oder neuer Softwareanwendungen.
In einem Informationspapier zu den Einsatzmöglichkeiten von RFID kommt die BITKOM Expertengruppe RFID zu dem Ergebnis, dass die RFID-Technologie das Potenzial enthält in Deutschland einen wesentlichen Schub für mehr Wachstum und Beschäftigung auszulösen.
Das Informationspapier steht hier zum Download bereit.