- 50-Prozent-Markte wird im Jahr 2008 überschritten
- Westeuropäischer Durchschnitt liegt heute bei 42 Prozent

Die Zahl der Breitbandanschlüsse hat sich in den vergangenen drei Jahren in Deutschland verdreifacht. Ende 2006 verfügten 37 Prozent der Haushalte über einen schnellen Internet-Zugang, Ende 2003 waren es 12 Prozent. In den westeuropäischen Staaten hatten Ende 2006 im Schnitt 42 Prozent der Haushalte einen Breitbandanschluss. Die weltweite Spitzenposition hält Südkorea mit einem Anteil von 83 Prozent. Die 50-Prozent-Marke wird in Deutschland nach BITKOM-Schätzung 2008 überschritten. Für den starken Zuwachs sorgen der zunehmende Wettbewerb unter den Anbietern, der zu niedrigeren Preisen bei gleichzeitig steigenden Bandbreiten führt. Derzeit gelten Übertragungsraten von über 384 Kilobit pro Sekunde als Breitband. In den Anfangszeiten des Internets wurde nur ein Kilobit pro Sekunde übermittelt. Inzwischen sind Breitbandanschlüsse mit mindestens zwei Megabit pro Sekunde die Regel und der Startschuss für Angebote mit 50 Megabit pro Sekunde ist bereits gefallen.