- Starkes Wachstum bei UMTS-Geräten

Die Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse in Deutschland steigt weiter – obwohl schon heute auf 100 Einwohner 104 Verträge und Prepaid-Karten kommen. Immer mehr Deutsche nutzen ein geschäftliches und ein privates Handy, zudem steigt die Zahl der reinen Datenkarten. Derzeit liegt der westeuropäische Schnitt bei 98 Anschlüssen und damit deutlich vor den USA. Dort haben unterschiedliche Standards und die stärkere Regionalisierung der Anbieter bei lange fehlenden Roaming-Abkommen die Akzeptanz der Kunden gehemmt. Der digitale Mobilfunk startete in Deutschland 1992, der stärkste Boom setzte mit Einführung der Prepaid-Karten 1999 und 2000 ein. Mitte 2006 übertraf die Zahl der Mobilfunkverträge erstmals die Zahl der Einwohner. Auch die Zahl der UMTS-Handys und -Karten steigt: zwischen Ende 2005 und Ende 2006 von rund 2,3 Millionen auf rund 6,5 Millionen. Im Jahr 2007 wird die Zahl der UMTS-Geräte nach BITKOM-Schätzung um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 10,5 Millionen steigen.