- Westeuropäischer Durchschnitt liegt bei 53 Prozent

In Deutschland hat sich die Zahl der Internetnutzer weiter erhöht. Ende 2006 waren 60 Prozent der Deutschen online, das sind 3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Bis 2010 soll dieser Wert auf knapp 70 Prozent steigen. Die skandinavischen Länder und die USA liegen heute bereits bei Quoten um 75 Prozent. Nachholbedarf haben die südeuropäischen Länder wie Spanien mit 40 Prozent und Osteuropa mit einer durchschnittlichen Nutzungsrate von lediglich 14 Prozent. In vielen Ländern wird die Internet-Nutzung dagegen immer mehr zum Standard. Der Durchschnitt in Westeuropa liegt bei 53 Internetnutzern pro 100 Einwohner. Jedoch gibt es weiterhin Bevölkerungsgruppen, die die Vorteile neuer Medien kaum nutzen, dazu zählen beispielsweise ältere Menschen und sozial Schwache. Um eine digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern, muss speziell diesen Gruppen die Internetnutzung erleichtert werden, etwa durch die Vermittlung von Computerkenntnissen oder so genannte barrierefreie Webseiten.