Softwarehäuser und IT-Dienstleister schaffen 10.000 neue Jobs im Jahr 2006

ITK-Arbeitsmarkt

  • Gesamtbeschäftigung in ITK-Branche bleibt stabil
  • ITK-Fachkräfte dringend gesucht
Die Unternehmen in den Segmenten Software- und IT-Dienstleistungen haben im vergangenen Jahr kräftig eingestellt. Insgesamt schufen sie 2006 fast 10.000 neue Jobs und setzten damit ihren Aufwärtstrend aus dem Vorjahr fort. Die Hersteller von Hardware sowie die Anbieter von Telekommunikationsdiensten haben dagegen auch im vergangenen Jahr per Saldo Stellen abgebaut. Hintergrund sind Produktionsverlagerungen und fortgesetzte Restrukturierungsmaßnahmen – insbesondere in einigen der großen Unternehmen. Die Zahl der Arbeitsplätze in der gesamten ITK-Branche blieb mit 800.000 im Vergleich zu Vorjahr stabil. Anfang des Jahres 2007 gab es laut einer BITKOM-Studie rund 20.000 offene Stellen, der Großteil davon in den boomenden Sektoren Software und IT-Services. Für die Mehrheit der Unternehmen ist der Mangel an qualifizierten Fachkräften inzwischen zu einem ernsthaften Wachstumshemmnis geworden, ergab die Studie. 50 Prozent geben an, dass der Fachkräftemangel ihre Geschäftsentwicklung bremst.

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